Metallurgischer Koks
Der gesamte metallurgische Koks wird im Nebenproduktverfahren hergestellt. Die destruktive Destillation (Verkokung) der Kohle erfolgt in Koksöfen unter Luftabschluss. Die meisten US-amerikanischen Kokereien verwenden den Kopper-Becker-Nebenproduktofen. Diese Öfen müssen unter der zyklischen Belastung durch Ausdehnung und Zusammenziehung luftdicht bleiben. Jeder Ofen besteht aus drei Hauptteilen: Verkokungskammern, Heizkammern und Regenerationskammern. Alle Kammern sind mit feuerfesten (Silikat-)Steinen ausgekleidet. Die Verkokungskammer verfügt über Öffnungen an der Oberseite zum Einfüllen der Kohle.
Metallurgischer Koks ist der ideale Brennstoff zum Schmelzen von Eisen in Öfen und gewährleistet eine außergewöhnliche Hitzeentwicklung. Er ist so konzipiert, dass er durch die Stützung der Gusssäulen eine hervorragende Luftdurchlässigkeit aufrechterhält. Unser Gießereikoks zeichnet sich daher durch wesentliche Eigenschaften aus: große Blockgröße, geringe Aktivität, feine Porosität, hohe Druckfestigkeit und beeindruckend niedrige Asche- und Schwefelgehalte. Neben dem Standard-Gießereikoks mit 10 % Aschegehalt besticht unsere Spezialsorte mit einem Aschegehalt von nur 8 %. Dieser bemerkenswerte Gießkoks bietet einzigartige Vorteile: extrem niedrige Asche- und Schwefelgehalte in Verbindung mit reduzierter scheinbarer Porosität. Dieser hochwertige Gießkoks, der vorwiegend für den Exportmarkt bestimmt ist, eignet sich ideal für Präzisionsgussanwendungen und erfüllt höchste Standards.






